Meinungsunterdrückung

Meinungsunterdrückung - Weg frei für Kriegspropaganda im Fränkischen Tag?

Hier lesen Sie unsere Stellungnahme (mit Quellenangaben) zu Behauptungen des Fränkischen Tags anläßlich eines von uns eingereichten, nicht abgedruckten Leserbriefes

Eine entsprechende Beschwerde wurde beim Presserat eingereicht.

    Beschwerde
    über eine Meinungsunterdrückung in der Tageszeitung Fränkischer Tag Bamberg sowie der Verbreitung von Kriegpropaganda und schüren von Haß gegen die Russische Förderation (auch Verstoß gegen Ziffer 1 und 2 des Pressekodexes, sowie Verstoß gegen den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, 16. Dezember 1966, https://www.zivilpakt.de/internationaler-pakt-ueber-buergerliche-und-politische-rechte-355/ speziell Artikel 19 (1) Jedermann hat das Recht auf unbehinderte Meinungsfreiheit. (2) Jedermann hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen Informationen und Gedankengut jeder Art in Wort, Schrift oder Druck, durch Kunstwerke oder andere Mittel eigener Wahl sich zu beschaffen, zu empfangen und weiterzugeben, sowie Artikel 20 (1) Jede Kriegspropaganda wird durch Gesetz verboten.)

Wer seine Tageszeitung Fränkischer Tag (FT) durchliest oder gewisse TV-Sender einschaltet, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß ihm in diversen Artikeln, Kommentaren oder (Nachrichten)Sendungen vor allem zu Syrien oder Rußland stets wie gleichgeschaltet wirkende Stereotype aus dem "NATO-Chor" entgegen"schallen". Inwieweit transatlantische Netzwerke unsere Presselandschaft bereits zu gestalten scheinen, haben die Kabarettisten u.a. in die "Die Anstalt" herausgearbeitet. Ob und inwieweit der FT irgendwo eingebunden ist, können wir nicht sagen.

Was uns die Tagespolitik als Realität, Wahrheit oder Ist-Zustand verkauft, ist jedoch nichts anderes als das Festlegen auf eine Meinung, die nur deshalb von der Masse nicht hinterfragt wird, da sie massiv publiziert wird. Die Hauptaufgabe der Presse besteht anscheinend weniger darin, diese Bevölkerung mit Informationen zu versorgen, auf das sich diese ihre Meinung selber bilden möge, vielmehr geht es darum für sämtliche relevante Geschehnisse einen Deutungsrahmen vorzugeben. Indem die Redaktion des FT ihre in unseren Augen US-gefärbte Weltsicht für wahr und unsere davon abweichende Meinung für "unwahr" erklärt, macht sie sich u.E. zum Instrument der US-amerikanischen Kriegspropaganda. Gemeinsam u.a. mit dem Historiker Dr. Daniele Ganser schlagen wir deshalb vor, die NATO-Brille beim Betrachten geschichtlicher Ereignisse abzusetzen und sie durch die Brille der UNO zu ersetzen. Völkerrecht statt das Recht des Stärkeren - was die USA praktizieren - sollte unser aller Standpunkt sein, wenn wir Geschichte bewerten. Überhaupt empfehlen wir, sich sein eigenes Medienmanagement einzurichten. Das US-amerikanische Imperium hat bislang eine massive Deutungshoheit besessen und seine Kriegsverbrechen wurden in den sog. Leitmedien nicht als solche bezeichnet. Das alles hat sich zum Glück geändert. Internetseiten wie Russia Today deutsch, nachdenkseiten.de, Zeit-Fragen.ch, 0815-info.com, deutsche-wirtschafts-nachrichten.de, world-economy.eu, rubikon.news  u.a. bieten seit geraumer Zeit Alternativen zum Propagandabrei von ARD, ZDF, BR oder diversen Tageszeitungen.

Themenbereiche unserer Stellungnahme:

Wissen die Leser - nicht nur des FT - eigentlich noch, warum es Krieg in Syrien gibt?

Wer sind die Weißhelme, welche Verbindungen zu den Dschhadisten gibt es und wer finanziert sie?

George Friedman (STRATFOR)

 „Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland ... Seit einem Jahrhundert ist es für die Vereinigten Staaten das Hauptziel, die einzigartige Kombination zwischen deutschem Kapital, deutscher Technologie und russischen Rohstoff-Ressourcen, russischer Arbeitskraft zu verhindern. ...

Zu einigen wesentlichen Aspekten des Ukrainekonflikts

Die Regierung Jazenjuk war nicht legitim

Der Staatsstreich in Kiew war geplant

Das Massaker von Odessa am 02. Mai 2014:
Erst getötet, dann verbrannt

 „Staaten sind berechtigt, ihre Staatsangehörigen zu schützen

Die katastrophalen Folgen des wirtschaftlichen Ausverkaufs der Ukraine

Unser Problem: […] „Europa muss sich von dieser US-Politik freimachen. Als US-Vasall in den Untergang gehen – ist das eine verlockende Perspektive? Sanktionen sind der erste Schritt in den Krieg. Schon damit wird das Völkerrecht gebrochen; denn der Weltsicherheitsrat hat sie nicht beschlossen. Niemand weiß, wie ein Krieg verlaufen und enden wird, wenn erst einmal die Waffen sprechen.“

In einem aktuellen Interview warnt Willy Wimmer, ehemaliger Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, nach US-Angriff auf Syrien vor grossem Elend.

"... Man kann nur voller Respekt nach Moskau blicken, wo ein besonnener Präsident sitzt und nicht so ein unberechenbarer Präsident wie Trump. Wir müssen bedenken, dass viele Länder sich provoziert fühlen können durch das Vorgehen der USA. Das ist doch die Wirklichkeit. ... Es wird ja seit 1990 rumgelogen, dass es nur so kracht. Kein Unterschied, ob es gegen den Irak oder gegen Jugoslawien geht. Das ist ja ein Muster, das wir seit dem Hafen von Havanna im Jahr 1898 und der Explosion der «USS Maine» bei der US-amerikanischen Aussenpolitik sehen. Das sind die selbstfabrizierten False-flag-Vorgänge, die dazu berechtigen, über andere herzufallen. Also: Entweder wir stoppen das, oder wir landen im Elend! Das ist die notwendige Konsequenz." (Hervorhebungen von uns)

"Es braucht wenig, politische Feindbilder zu erzeugen oder am Leben zu erhalten. Was also tun? Eine mögliche Antwort könnte lauten, zunächst einmal die richtigen Fragen zu stellen. Offiziellen Verlautbarungen zu misstrauen und auch medialen Darstellungen nicht unkritisch zu folgen. Sie beleuchten bestenfalls die Spitze des Eisbergs. Syrien ist nur eine der zeitlosen Geschichten, die von Unrecht, Leid und menschlichen Abgründen handeln. Was spräche dagegen, der Logik aus Macht und Dominanz zu entsagen, uns anders zu denken, unter Einbeziehung all derer, die guten Willens sind? Vielleicht bedarf es tatsächlich einer grundlegenden Bewusstseinsänderung, der Einsicht, dass wir keine andere Wahl haben, als unsere Zukunft selbst zu gestalten."

Michael Lüders: Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte, 2017, S. 169

Weiterführende Texte

Giftgasmassaker war False-Flag-Operation
Das Giftgasmassaker wurde von Assad-Gegnern als „Angriff unter falscher Flagge“ inszeniert und durch Weißhelme weltweit verbreitet.
von Günter Meyer
https://www.rubikon.news/artikel/giftgasmassaker-war-false-flag-operation

Wer hat in Syrien Giftgas eingesetzt?
Auch im Krieg gibt es Gesetze und Regeln. Die Verwendung von Giftgas und vergifteten Waffen ist in allen Kriegen weltweit streng verboten. Der Einsatz von Giftgas wird vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu Recht als schwerer Verstoss gegen das Völkerrecht und Kriegsverbrechen eingestuft.
von Daniele Ganser
https://www.rubikon.news/artikel/wer-hat-in-syrien-giftgas-eingesetzt