Friedenskreis HOES

Diese Seite enthält Leserbriefe, Ankündigungen, Stellungnahmen
 zum Thema Krieg und Frieden.

Texte, die in Zeitungen verkürzt oder aufgrund einer Kontingentierung (!) pro Bürger und Jahr (4-6 Stück) gar nicht oder nur stark verkürzt erscheinen, veröffentlichen wir hier in voller Länge. Manche Zeitungen weigern sich auch, die gleichberechtigten Namen aller Unterzeichner eines Leserbriefes zu veröffentlichen. Seltsam. Soll so wohl eine Solidarisierung unter Bürgern verhindert werden?

Was Sie im Fränkischen Tag nicht erfahren, weil man dort der Auffassung ist, daß es Sie ggfs. nicht interessiert. Und die Erläuterungen auch zu viele Seiten haben.

OFFENER BRIEF
an den Stadtrat von Höchstadt
z. Hd. des Bürgermeisters
Gerald Brehm
Rathaus
Marktplatz, Höchstadt

Warum unterstützt der Stadtrat von HÖS uns Bürger nicht dabei, der drohenden Kriegsgefahr entgegenzutreten? "Bürgermeister für den Frieden" wäre ein Weg dahin.

Sehr geehrte Stadträtinnen
Sehr geehrte Stadträte,
Bürger nicht nur hier in Höchstadt stellen sich langsam die Frage, ob und inwieweit sich die deutsche Regierung doch langsam auf einen Krieg vorzubereiten beginnt oder wie sollen  wir u.a. die Empfehlung verstehen, Vorräte für etwa 14 Tage anzulegen?  Willy Wimmer, ehemaliger Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, sagt es uns eindringlich: ''Merkel bereitet die Mobilisierung der Bundesrepublik Deutschland militärisch und auch innenpolitisch vor und das kann ja nur bedeuten, dass wir - egal mit welcher Begründung zwischen Naturkatastrophen und internationalem Terrorismus - eigentlich nur Einen meinen und das ist die Russische Föderation. Und das ist der Weg in den Krieg." 
Vorsorge und Schutz für die Bevölkerung, etwa durch gemeinsame Katastrophenübungen gibt es weder im Landkreis noch in den Städten. ...

Leserbrief zu „Flüchtlinge liefern Diskussionstoff“,  Fränkischer Tag 02.12.2015

Leserbrief zu “Angst vor der Eskalation” Fränkischer Tag 13./14.8.2016 Thema Ukraine
Gemeinsam mit den USA in den „totalen Krieg“?

Offener Brief zu : „Die Lügenfabriken des Wladimir Putin“ in Heft Nr. 30 TV Hören und Sehen
Beschwerde wegen Hetze gegen die Russische Förderation
hier insbesondere gegen den Präsidenten Wladimir Putin

 

Auf youtube nachzuhören:

George Friedman, Direktor der bedeutenden privaten US-amerikanischen Denkfabrik STRATFOR, macht in seiner Rede (Februar 2015 in Chicago, Council. on Global Affairs) deutlich:
„Das Hauptinteresse der Außenpolitik während des letzten  Jahrhunderts im ersten und im zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen  Deutschland und Rußland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen  kann. Unser Hauptinteresse war sicherzustellen, daß dieser Fall nicht eintritt. ... Der Punkt bei der ganzen Sache ist, daß die USA einen ‚Cordon Sanitaire‘, einen Sicherheitsgürtel, um Rußland herum aufbauen. Und Russland weiß es. Russland glaubt, daß die USA beabsichtigen, die Russische Föderation zu zerschlagen. Ich denke, wir wollen sie nicht töten, sondern nur etwas verletzen, Schaden zufügen. ... Die USA haben ein fundamentales Interesse. Sie kontrollieren alle Ozeane dieser Welt. Keine andere Macht hat das jemals getan. Aus diesem Grund können wir bei anderen Völkern eindringen, aber sie können es nicht bei uns. Das ist eine sehr schöne Sache.  Die Aufrechterhaltung der Kontrolle der Ozeane und des Weltalls ist die Grundlage unserer Macht. ... Die Politik, die ich empfehlen würde, ist diejenige, die Ronald Reagan im Irak und im Iran angewendet hat, Iran-Irakkrieg 1980-1988. Er finanzierte beide Seiten, so daß sie sich gegenseitig bekämpften und nicht gegen uns. Das war zynisch, bestimmt nicht moralisch, aber es hat funktioniert.“

Präsident Obama sagte unter dem Beifall der Westpoint-Kadetten : „Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus mit  jeder Faser meines Seins. Was uns jedoch exzeptionell macht,  ist nicht unsere Fähigkeit, uns über internationale Normen und den  Rechtsstaat hinwegzusetzen, es ist unsere Bereitschaft,  diese durch unsere Handlungen zu bekräftigen." In einem weiteren Interview führte er aus:

„Wir müssen gelegentlich den Arm von Ländern umdrehen, die nicht das tun, was wir von ihnen wollen. Wenn es nicht die verschiedenen wirtschaftlichen oder diplomatischen oder, in einigen Fällen, militärische Druckmittel die wir haben, gäbe, wenn wir diese Dosis Realismus nicht hätten, würden wir auch nichts erledigt bekommen.“