EKZ HÖS Kritik

Ein Exempel künftig auch für andere Städte und Gemeinden?

Frei nach Mao: Schlage einen und erziehe 100?

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
es sind Zeichen der Zeit, wenn Mitbürger wegen ihres Engagements gegen die wachsende  Kriegsgefahr oder kritischer Analyse einer konzernfreundlichen Stadtpolitik angegriffen werden. Unser Filmtheater war zudem durch das steuerfinanzierte „Umsonstkino“ der Stadt Höchstadt längerfristig in seiner Existenz bedroht. Jahrelang als „Kulturinstitution“ gefördert, fiel es offensichtlich in Ungnade, weil sich auch der politische Wind gedreht hat. Manch ein Mitbürger scheint sich nun berufen zu fühlen, ein Werkzeug dafür abzugeben, oppositionelle Standpunkte zu unterbinden und diesen Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Bleiberecht in einer Stadt und Demonstrationsrecht absprechen zu helfen.

Aus unserer beigefügten ausführlichen Analyse:
 

Machte sich der Fränkische Tag zum Sprachrohr der Meinungsunterdrückung?

Wer derzeit in Höchstadt es wagt, öffentlich gegen das von oben diktierte Einkaufszentrum sowie sich zur vom Stadtrat initiierten Bürgergenossenschaft kritisch zu äußern, könnte möglicherweise „gefährlich“ leben. In seinem Leserbrief dazu, im Fränkischen Tag vom 06.02.2018 veröffentlicht, hatte AKKU-Team Mitglied in Höchstadt, Dieter Gropp sowohl eine unwahre Tatsachenbehauptung aufgestellt, als auch sich beleidigend geäußert. Gropp behauptete wahrheitswidrig:
 „Niemand nahm Anstoß daran, dass der AKKU im „Chill out“ kostenlos Filme zeigt, denen man bequem vom Sessel aus folgen konnte. Nur den Schramms passte das nicht! Ihre Auffassung von „freier Marktwirtschaft“ führte dazu, dass der AKKU vorläufig (!) seinen Spielbetrieb einstellte“.
Wahr hingegen ist, daß der „AKKU“ nicht die erforderliche Genehmigung zur Durchführung von Filmvorführungen hatte und aus diesem Grunde seinen Spielbetrieb einstellen mußte. Diese verpflichtende Gegendarstellung, die sich aus der Haftung der publizierenden Zeitung ergibt, verweigerte der Fränkischer Tag zunächst und druckte erst nach anwaltlicher Intervention eine weiche “Erwiderung“ . Versuchte  diese Zeitung ihren freien Mitarbeiter zu decken?
Auch durch seine weiteren Ausführungen in dem Leserbrief hat Gropp darauf abgezielt, uns in der Öffentlichkeit zu verunglimpfen, lächerlich zu machen und in der Meinung anderer herabzuwürdigen.

Hintergründe:

Leserbrief zu „Höchstadts Herz braucht viele Schrittmacher“,
NN 31.01.2018

Leserbrief: “Weiterhin mitdenken und sich einmischen” - Meinungsfreiheit auch in Höchstadt bedroht? NN 07.03.2018